Gemeindedaten

 

Pöls
             
1. Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2001
(Quelle: Statistik Österreich; Volkszählungsergebnisse)
             
Jahr Gemeinde Politischer Bezirk Bundesland
absolut 1869=100 absolut 1869=100 absolut 1869=100
1869 1.449 100 29.448 100 720.809 100
1880 1.427 98 33.137 113 777.453 108
1890 1.501 104 37.826 128 828.375 115
1900 1.438 99 40.606 138 889.017 123
1910 1.580 109 42.422 144 957.610 133
1923 2.064 142 42.021 143 978.816 136
1934 2.619 181 44.991 153 1.014.920 141
1939 2.724 188 47.045 160 1.015.054 141
1951 2.965 205 50.313 171 1.109.335 154
1961 3.464 239 52.831 179 1.137.865 158
1971 3.484 240 54.121 184 1.195.023 166
1981 3.240 224 52.640 179 1.186.525 165
1991 3.076 212 50.112 170 1.184.720 164
2001 2.741 189 48.218 164 1.183.303 164

ChartObject Index der Bevölkerungsentwicklung, 1869 = 100

2. Bevölkerungsentwicklung durch Geburten- und errechnete Wanderungsbilanz
(Quelle: Statistik Österreich; Volkszählungsergebnisse; Geburtenstatistik)
               
Wohnbevölkerung Gemeinde Politischer Bezirk Bundesland
absolut in % absolut in % absolut in %
Veränderung 1971-1981            
insgesamt -244 -7,0 -1.481 -2,8 -8.498 -0,7
durch Geburtenbilanz 30 0,9 1.128 2,1 10.442 0,9
durch Wanderungsbilanz -274 -7,9 -2.609 -4,9 -18.940 -1,7
Veränderung 1981-1991            
insgesamt -164 -4,7 -2.528 -4,7 -1.805 -0,2
durch Geburtenbilanz 50 1,4 506 0,9 4.296 0,4
durch Wanderungsbilanz -214 -6,1 -3.034 -5,6 -6.101 -0,5
Veränderung 1991-2000            
insgesamt -335 -10,3 -1.894 -3,6 -1.417 -0,1
durch Geburtenbilanz -145 -4,5 -196 -0,4 902 0,1
durch Wanderungsbilanz -190 -5,9 -1.698 -3,2 -2.319 -0,2

Die Volkszählungen 1869 - 1923 weisen die 'ortsanwesende Bevölkerung' aus, die Volkszählungen ab 1934 die 'Wohnbevölkerung', für 1939 die 'Ständige Bevölkerung' zuzüglich der 'Berufsmilitärpersonen' und des 'Reichsarbeitsdienstes'.

Zähltage waren bis 1910 jeweils der 31.12. Die Zähltage der späteren Volkszählungen lauten: 7.3.1923; 22.3.1934; 17.5.1939; 1.6.1951; 21.3.1961; 12.5.1971; 12.5.1981; 15.5.1991 und 15.5.2001.

Für die Volkszählung 1869 stehen in den Quellen nur die 'Zivilpersonen' gemeinde- und ortschaftsweise zur Verfügung, das Militär nur in einer Ländersumme. Zwecks besserer Vergleichbarkeit mit den nachfolgenden Ergebnissen wurden die Militärpersonen nach dem Muster von 1880 auf die Garnisonsorte aufgeteilt. Bei der Volkszählung 1934 enthält die Österreichsumme 4.726 'Personen ohne festen Wohnort', die nicht in den Bundesländersummen enthalten sind.

Das bei der Volkszählung 1939 noch gültige strenge Anwesenheitsprinzip für die Zählung des Militärs (am Garnisonsort) führte bei vielen Gemeinden zu außergewöhnlichen Ergebnissen, da damals viele Wehrpflichtige bereits in entfernt liegende Standorte eingezogen waren. Die Ergebnisse der Volkszählung 1939 passen daher für viele Gemeinden nicht in die allgemeine Tendenz ihrer Bevölkerungsentwicklung.

Sämtliche Vergleichszahlen aus früheren Volkszählungen sind auf den Gebietsstand zum Zähltag der Volkszählung 2001 abgestellt. Es wurde daher das ursprüngliche Ergebnis einer früheren Volkszählung nur dann übernommen, wenn in der betreffenden Gemeinde seither keine Gebietsveränderungen stattgefunden haben. Sind jedoch z. B. zwei Gemeinden vereinigt worden, wurden die Zählungsergebnisse aller davorliegenden Volkszählungen entsprechend summiert. Wurde ein Teil einer Gemeinde abgetrennt und mit einer anderen vereinigt, so wurden für alle davorliegenden Volkszählungen die für das jeweilige Teilgebiet festgestellten Einwohner der einen Gemeinde abgezogen und der anderen Gemeinde zugerechnet.

Für die Feststellung der Einwohnerzahl eines abgetretenen Gebietsteiles wurden die Ortsverzeichnisse (Ortsrepertorien; für 1934 und 1939 handschriftliche Manuskripte) der davorliegenden Volkszählungen herangezogen. War das fragliche Gebiet mit einer Ortschaft bzw. einem Ortschaftsbestandteil des Ortsverzeichnisses ident, so konnte die bei der betreffenden Volkszählung tatsächlich ermittelte Bevölkerungszahl in die Rechnung einbezogen werden. Häufig stimmte der abgetrennte Gebietsteil nicht genau mit einer in den früheren Ortsverzeichnissen genannten Einheit überein. In diesen Fällen wurde der nicht erfaßbare Restanteil prozentuell berücksichtigt.

Die Wanderungsbilanz ist der Rechenrest aus Gesamtveränderung abzüglich Geburtenbilanz. Sie enthält somit im wesentlichen die Wanderungsbilanz 1981-1991 (Zugezogene minus Weggezogene). Der dort ausgewiesene Wert enthält aber auch andere Restkomponenten, z. B. allfällige Unterschiede im Erfassungsgrad der beiden verglichenen Zählungen.

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